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Frankreich, Großbritannien und Deutschland haben in einer gemeinsamen Erklärung die Tötung von Demonstranten in Iran verurteilt.
Die deutsche Bundesregierung hat das Vorgehen des iranischen Regimes gegen die landesweiten Proteste verurteilt. Teheran müsse jede Art von Gewalt gegen Demonstranten umgehend einstellen, sagte ein Regierungssprecher am 9. Januar in Berlin. Das Demonstrations- und Versammlungsrecht müsse ebenso gewährleistet werden wie eine freie Berichterstattung der Medien. Die EU-Außenbeauftragte Kallas betonte, Gewalt gegen friedliche Demonstranten sei inakzeptabel.

Berlin: Menschenrechtler und Exiliraner rufen zu Solidarität mit den Protesten für Freiheit und Demokratie im Iran auf.
Ebenfalls am 9. Januar haben Frankreich, Großbritannien und Deutschland in einer gemeinsamen Erklärung die Tötung von Demonstranten in Iran verurteilt. „Die iranischen Behörden haben die Verantwortung, ihre eigene Bevölkerung zu schützen, und müssen die Meinungsfreiheit sowie das Recht auf friedliche Versammlungen ohne Angst vor Repressalien gewährleisten“, heißt es darin.
Bundeskanzler Friedrich Merz, der französische Staatspräsident Emmanuel Macron und der britische Premierminister Keir Starmer seien zutiefst besorgt über Berichte von Gewalt durch iranische Sicherheitskräfte und verurteilen die Tötung von Demonstranten auf das Schärfste. Weiter heißt es in dem Statement: „Wir fordern die iranischen Behörden nachdrücklich dazu auf, Zurückhaltung zu üben, von Gewalt abzusehen und die Grundrechte der iranischen Bürgerinnen und Bürger zu wahren.“
Neue Videoaufnahmen dokumentieren Massentötungen: Erschütternde Szenen aus einer Leichenhalle in Süden Teherans - Verzweifelte Menschen suchen nach ihren vermissten Angehörigen - Aktuelle Berichte sprechen von tausenden getöteten Demonstranten
Die Krankenhäuser im Iran sind infolge der aktuellen Proteste mit toten und verletzten Demonstranten überfüllt. Viele der Toten waren zwischen 20 und 25 Jahren alt. UN-Generalsekretär António Guterres hat die Gewalt gegen Protestierende scharf verurteilt.
Bei den Massenprotesten für Freiheit und Demokratie im Iran stehen Frauen in vorderster Reihe. Immer häufiger werden sie zur Zielscheibe brutaler Unterdrückung. Wir rufen zu Solidarität und Unterstützung für die Aktivistinnen der Freiheitsbewegung auf, die sich mit großem Mut gegen das frauenfeindliche Regime im Iran stellen.