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Resolution: Die Gräueltaten des iranischen Regimes gegen die eigene Bevölkerung sind Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Die verantwortlichen Regime-Funktionäre müssen von der Weltgemeinschaft strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen werden, darunter auch vom Internationalen Strafgerichtshof.

Das Europäische Parlament hat erneut mit großer Mehrheit eine wichtige Resolution beschlossen, in der die Gewalt des iranischen Regimes gegen die eigene Bevölkerung, insbesondere gegen zivilgesellschaftliche Akteure, Demonstranten, Frauen und Minderheiten verurteilt wird.
In der Resolution weist das EU-Parlament auf Berichte hin, wonach die Zahl der Todesopfer der jüngsten Proteste auf etwa 35.000 geschätzt wird, darunter Frauen, Kinder und ältere Menschen. Die dokumentierten Gewalttaten des Regimes seien derart schwerwiegend, dass sie als Verbrechen gegen die Menschlichkeit einzustufen seien.

Mit Bildern von Todesopfern protestieren Abgeordnete im EU-Parlament gegen die gewaltsame Unterdrückung im Iran.
Die Abgeordneten des EU-Parlaments fordern die sofortige Beendigung jeglicher Gewalt und Repression gegen Zivilisten, einschließlich willkürlicher Inhaftierungen, Verschwindenlassen und Folter, und verlangen, dass die Schikanierung und Verfolgung von Ärzten und medizinischem Personal, die verletzte Demonstranten behandeln, ein Ende hat.
Das EU-Parlament fordert u.a.:
Anlässlich des Weltfrauentages rufen wir zu Solidarität mit den Iranerinnen auf, die sich unter Einsatz ihres Lebens für Freiheit und Demokratie in ihrem Land einsetzen.
Der Regime-Terror gegen die Bevölkerung dauert an. Menschenrechtler warnen vor Massakern in den iranischen Gefängnissen. Die Weltgemeinschaft muss dringend wirksam handeln, um die Menschen zu retten, die nun in Lebensgefahr sind, weil sie sich für Demokratie und Menschenrechte im Iran einsetzen.
Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen: "Kinder benötigen eine besondere Fürsorge. Freiheitsentzug hat lebenslange Folgen für die Entwicklung des Kindes, aber auch für die Zukunft der gesamten Gesellschaft."