Menschenrechtsverein


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Menschenrechtsverein für Migranten e.V.
0826-Berlin-500
21. Februar 2026

UNICEF fordert die Freilassung aller Kinder, die bei den jüngsten Protesten im Iran festgenommen wurden

Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen: "Kinder benötigen eine besondere Fürsorge. Freiheitsentzug hat lebenslange Folgen für die Entwicklung des Kindes, aber auch für die Zukunft der gesamten Gesellschaft."

Berichte von Menschenrechtlern im Iran nehmen zu, nach denen zahlreiche während der Januar-Proteste festgenommene Kinder in den Gefängnissen des Regimes unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten werden und Gewalt ausgesetzt sind. Dazu erklärte Edouard Beigbeder, UNICEF-Regionaldirektor für den Nahen Osten und Nordafrika, am 19. Februar u.a.:

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„UNICEF ist zutiefst besorgt über Berichte, nach denen Kinder, die im Zusammenhang mit den jüngsten Unruhen im Iran festgenommen wurden, weiterhin inhaftiert sind.

Während die Anzahl der inhaftierten Kinder und die Bedingungen ihrer Haft zurzeit nicht überprüft werden können, fordern wir dringend, dass zu allen inhaftierten Kindern unverzüglich unabhängiger Zugang gewährt wird, damit ihre Situation, ihre Behandlung und ihr Wohlergehen beurteilt werden können.

Die negativen Auswirkungen von Inhaftierung und Gefängnisaufenthalt auf Kinder sind hinlänglich dokumentiert. Kinder sind keine „kleinen Erwachsenen“, sie benötigen eine besondere Fürsorge. Freiheitsentzug hat lebenslange Folgen für die Entwicklung des Kindes, aber auch für die Zukunft der gesamten Gesellschaft.

Kinder, denen die Freiheit entzogen wird, müssen mit Menschlichkeit und Würde behandelt werden. Regelmäßiger Kontakt zu ihren Familien muss ermöglicht werden. Dies sind völkerrechtlich verbindliche Verpflichtungen, die jederzeit eingehalten werden müssen.

UNICEF fordert ein Ende der Inhaftierung von Kindern in all ihren Formen und die sofortige Freilassung der im Iran nach den jüngsten Unruhen inhaftierten Kinder. Die Islamische Republik Iran ist Vertragsstaat der UN-Kinderrechtskonvention und verpflichtet, die Rechte von Kindern zu achten, zu schützen und zu gewährleisten.“

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Bilder von Schülerinnen, die im Januar von Regime-Truppen im Iran getötet wurden. Unter ihnen ist die achtjährige Anila Abu-Talebian aus Isfahan (2. Bild v.l. untere Reihe).

Nach Angaben von iranischen Menschenrechtsgruppen sind zahlreiche Kinder unter den Opfern der Massaker, die im Januar von Truppen des iranischen Regimes verübt wurden. Gardisten haben protestierende Menschenansammlungen rücksichtslos mit Maschinengewehren unter Beschuss genommen, wobei auch unbeteiligte Passanten oder Insassen von Fahrzeugen getötet wurden. Unter den bisher identifizierten Opfern sind mindestens 200 Schülerinnen und Schüler. Viele weitere Kinder wurden verletzt, Hunderte in die Regime-Gefängnisse verschleppt.

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06. September 2026

Grausame Repression in Isfahan: 11 Demonstranten, darunter zwei Frauen, zum Tode verurteilt

Wir setzen uns mit einer intensiven Hilfskampagne ein, um das Leben der im Iran zum Tode verurteilten Gefangenen zu retten. Wir fordern das sofortige Ende der Hinrichtungen und die Freilassung aller politischen Gefangenen und inhaftierten Demonstranten, insbesondere der Frauen und Kinder.

23. August 2026

Regime-Terror gegen die Bevölkerung im Iran: 21-jähriger Demonstrant hingerichtet

Das iranische Regime verschärft die Unterdrückung und greift zu Hinrichtungen, um die Bevölkerung einzuschüchtern und weitere Proteste gegen die Diktatur zu verhindern. Menschenrechtler rufen zum verstärkten Einsatz gegen die Hinrichtungen im Iran auf, um das Leben der zum Tode verurteilten Gefangenen zu retten.

15. August 2026

Wichtiger Erfolg: Mehr als 30 Staaten fordern das sofortige Ende der Hinrichtungen im Iran

Die internationale Kampagne von Menschenrechtsgruppen zeigt Wirkung: Deutschland und 31 weitere Staaten verurteilen die Hinrichtungen von Demonstranten und die Anwendung der Todesstrafe im Iran aufs Schärfste.


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