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Menschenrechtler begrüßen die neue Resolution des EU-Parlaments, in der einschneidende Strafmaßnahmen gegen das Teheraner Regime gefordert werden, darunter die Ausweitung der Sanktionen gegen Regime-Funktionäre und die Schließung der diplomatischen Vertretungen Irans, die mit transnationaler Repression in Verbindung stehen.

Das Europäische Parlament hat am 21. Mai mit großer Mehrheit eine wichtige Resolution beschlossen, in der die Unterdrückung und die Hinrichtungen von Demonstranten, Dissidenten, politischen Gefangenen und Angehörigen religiöser Minderheiten im Iran scharf verurteilt werden.
Zur Lage im Iran erklärt das EU-Parlament u.a.:
Die Bevölkerung Irans musste nach dem Aufstand von 2025-2026 den größten Massenmord an Demonstranten in der Geschichte des Landes miterleben, bei dem Zehntausende getötet wurden, darunter mindestens 236 Minderjährige.
Massenverhaftungen, Hinrichtungen, Folter und Alltagsterror sind an der Tagesordnung. Im weltweiten Vergleich werden im Iran im Verhältnis zur Einwohnerzahl die meisten Todesurteile verhängt. Das Regime zieht den derzeitigen Krieg als Vorwand heran, um Todesurteile noch schneller vollstrecken zu lassen.
Die Staatsorgane haben im März 2026 damit begonnen, an den Protesten im Januar 2026 beteiligte Personen hinzurichten, gegen die Schauprozesse geführt worden waren. Die Todesurteile wurden mit Geständnissen begründet, die durch Folter, sexuelle Gewalt und Scheinhinrichtungen erpresst worden waren.
Auszüge aus der Resolution:
Das Europäische Parlament

Mit Bildern von Todesopfern protestieren Abgeordnete im EU-Parlament gegen die gewaltsame Unterdrückung im Iran.
Das Teheraner Regime verschärft die Unterdrückung der Zivilgesellschaft. Eine Mutter wurde zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, weil sie Gerechtigkeit für ihre ermordete Tochter fordert.
Sechs Monate nach den Januar-Massakern an friedlichen Demonstranten im Iran appelliert Amnesty International erneut an die internationale Gemeinschaft und die Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen, sich für die internationale Strafverfolgung dieser Völkerrechtsverbrechen einzusetzen. Der Internationale Strafgerichtshof und auch deutsche Gerichte sollten sich mit den Menschenrechtsverletzungen im Iran befassen.
Die Machthaber im Iran gehören zu den schlimmsten Christenverfolgern der Welt. Das Teheraner Regime verschärft die Unterdrückung der christlichen Minderheit und verletzt damit das Menschenrecht auf Religionsfreiheit. Von der Repression sind insbesondere ehemalige Muslime betroffen, die den christlichen Glauben angenommen haben.